Höchste Flexibilität im Konturschneiden
Schneidanlage mit horizontalem und vertikalem Bandmesser
Die Firma Fecken-Kirfel hat ein hochflexibles Konturschneidzentrum entwickelt, das nicht nur die Möglichkeiten der bisherigen Konturschneidemaschinen C 67 und F 62 miteinander verbindet, sondern darüber hinaus weitere Anwendungsmöglichkeiten erschließt. Mit der kompakten CF 67 werden auf ca. 9 m Länge Funktionen eines Schneidzentrums zur Verfügung gestellt, die bis dato nur mit einem ganzen Maschinenpark von hintereinander aufgereihten Maschinen realisiert werden konnten.
Bisher werden geformte Schaumstoffteile entweder auf einem vertikalen oder einem horizontalen Konturschneidzentrum gefertigt. Matratzen beispielsweise werden vorwiegend auf einer Maschine mit einem umlaufenden horizontalen Bandmesser, das sich um z.B. ± 360° um sich selbst drehen kann, aus einem breiten Schaumstoffblock herausgeschnitten. Flache Teile, die hauptsächlich beim Möbelbau benötigt werden (z.B. Sitzkissen), müssen klassischerweise zunächst auf einer horizontalen Spaltmaschine vorgefertigt werden, wobei ein Stapel von Schichten erstellt wird. Anschließend wird dieser Stapel zur vertikalen Konturschneidemaschine transportiert, wo der Stapel in Formteile endverarbeitet wird.
Kombiniertes horizontales u. vertikales CNC Konturschneidzentrum CF 67

Mit dem neuen Konturschneidzentrum CF 67 ist es möglich, die Anlage z.B. für den einen Auftrag als horizontale und für den anderen Auftrag als vertikale Maschine zu betreiben. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit, Konturschnitte anzufertigen, die aufgrund ihrer Form auf einer Maschine mit Drehtisch so nicht anzufertigen sind, da der Materialblock beim Schneiden instabil würde. Abgerundet werden die Möglichkeiten der CF 67 durch das neue patentierte Abstapelsystem, das das Material separiert in Teilblöcke oder Plattenstapel, die auf dem einen oder anderen Maschinenteil weiterverarbeitet werden.
Wettbewerbslösungen bieten hierfür hintereinandergeschaltete Maschinen an, wobei zuerst horizontale und danach vertikale Konturschnitte durchgeführt werden. Zwischen diesen Maschinen sorgen Transportbänder für die Weiterleitung der Blöcke bzw. der vorverarbeiteten Materialstapel. Ein Nachteil hierbei ist, dass jeder Transport eine Verschiebung des Materials mit sich bringen kann und so Ungenauigkeiten der Schnitte provoziert. Durch die Kompaktheit der neuen Anlage werden Transportwege des bereits geschnittenen Materials vermieden.
Eine gemeinsame Steuerung der Maschinenteile ermöglicht die Vorbereitung der neuen Schneidaufträge noch während der andere Maschinenteil den bisherigen Job schneidet. Eine automatische Umschaltung zwischen den Maschinenteilen für kombinierte Jobs sorgt darüber hinaus für höchste Flexibilität und vereinfacht die Bedienung. Alle gewohnten Softwarefeatures der Fecken-Kirfel Konturschneidemaschinen sind selbstverständlich auch für die CF 67 verfügbar. Die Vorbereitung der Schneidaufträge auf einem separaten PC mit Netzwerkanbindung gehört neben dem bekannten Teleservice zum gewohnten Fecken-Kirfel Angebot.
1. Horizontales Konturschneiden Mit der neuen CF 67 von Fecken-Kirfel sind die Matratzenfertigung sowie alle anderen Anwendungsbereiche der horizontalen Maschine C 67 in gewohnter Qualität gewährleistet. Das vordere Schneidaggregat der CF 67 ist exakt wie das der horizontalen Konturschneidmaschine C 67 aufgebaut. Schneidgeschwindigkeit und Qualität entsprechend der C 67. Zur Abstützung des Messers steht diesem Maschinenteil selbstverständlich der aus der C 67 bekannte Mittelarm zur Verfügung. Ein Rollenniederhalter sorgt für die Stabilisierung des Materials im Schnitt.
2. Vertikales Konturschneiden Der hintere Teil der CF 67 besteht aus dem erprobten Schneidaggregat der vertikalen Konturschneidemaschine F 62 für den vielfältige Zusatzausstattungen wie Rollenniederhalter, verstellbare Messerführung bis auf die Höhe der Materialoberkante, Seitenführungen, etc verfügbar sind. Dadurch ist gewährleistet, dass dieser Maschinenteil sämtliche Applikationen der F 62 in gewohnter Qualität abdeckt.
3. Abstapelsystem Sollen Teilblöcke oder Plattenstapel vor der Weiterverarbeitung vom Restblock getrennt werden, so erforderte dies bisher manuelle Tätigkeiten oder aufwändige Zusatzeinrichtungen zu horizontalen Schneidemaschinen. Das in der CF 67 integrierte Abstapelsystem mit seinem patentierten Verfahren ermöglicht es beispielsweise, vollautomatisch nach einem horizontalen Trenn- oder Stapelschnitt den Restblock aus der Maschine zu fahren und den oberen Teil des Materials auf den beiden Maschinenteilen weiterzuverarbeiten. Dies ermöglicht es, vertikale Schnitte in einem Teil des Materialblocks anzufertigen, ohne dafür den gesamten Block aufschneiden zu müssen. Dadurch reduziert die Maschine den Materialabfall und erhöht gleichzeitig die Flexibilität.
4. Kombiniertes dreidimensionales Konturschneiden Dreidimensionale Konturteile, die bisher auf einer horizontalen Konturschneidemaschine mit Drehtisch nicht geschnitten werden konnten, da beim Prozess der Block aufgrund der Positionierung und Lage der Teile instabil wurde, können durch die um 90° gedrehte Verarbeitung im neuen Konturschneidzentrum CF 67 problemlos erstellt werden. Insbesondere gestreckte Konturteile, die Konturschnitte an den langen Seiten erfordern, müssen auf einer Drehtischmaschine aufrecht stehend gefertigt werden. Die CF 67 ermöglich hingegen die liegende und damit weitaus stabilere Position der Teile im Block.
Mehrere Kunden, die die Maschine bereits in der Praxis erproben, schwärmen von den Möglichkeiten der Maschine und erklären begeistert, dass gerade die hohe Flexibilität der Kombination aus zwei direkt gekoppelten Maschinen mit einer einzigen Steuerung bisher ungeahnte Möglichkeiten geschaffen hat. Die innovativen Möglichkeiten dieser Maschine zeigen, dass Fecken-Kirfel im Bereich des Konturschneidens neben ständigen Verbesserungen hinsichtlich Schneidgenauigkeit und Geschwindigkeit auch ganz neue Möglichkeiten anbietet durch zukunftsweisende Konzepte.
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